Perfektionistin mit Baby! Junge Mütter in der Stressfalle. Bist Du auch eine davon?

Normalerweise ist die Geburt Deines Kindes der schönste Moment in deinem Leben! Doch ist das wirklich so? Wie Du auch als Perfektionistin Gelassenheit in den Alltag bringst.

Das Baby ist da! Um dich herum freuen sich alle, nur Du nicht? Dein Leben gerät außer Kontrolle und nichts ist mehr planbar?

In diesem Artikel reiße ich die große Frage an: "Wie will ich als Mutter eigentlich sein?"

Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen und zeige Dir, welche Bewältigungskompetenzen helfen, damit du dich gerade in der ersten Zeit, nicht in den Anforderungen und Aufgaben verlierst. Denn nichts ist wichtiger, als dass es Dir gut geht!

Ich bin nicht da, um perfekt zu sein. Ich bin da, um da zu sein.

Dieser Bolgbeitrag erscheint im Rahmen der Blogparade Magna Mater von Isabel Falconer. Isabel hat mich zu Ihrer Sommer - Blogparade 2016 „Wege aus der Krise - Mama ausgebrannt“ eingeladen und da mache ich als Babybluescoach natürlich gerne mit.

 

Dieses Thema ist mein Herzensthema, denn es hat mich persönlich getroffen, hatte mich überollt. Der Weg vom Schatten ins Licht stand nicht auf meiner „To Do Liste“, als ich vor gut 10 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde. Oft ist es ja so mit Aufgaben und Themen die bearbeitet werden müssen: Man steckt sie erst einmal in eine tiefe Schublade und hofft, wenn man nicht daran denkt und es ausblendet, dass sich alles in Luft und Wohlgefallen auflöst!

 

Meine Lebensphilosophie heute ist: Alles im Leben hat einen Sinn! Der ist bei einer postpartalen Erschöpfungsdepression jetzt wirklich nicht auf den ersten Blick erkennbar. Doch als Fazit nach 10 Jahren Muttersein, darf ich feststellen: Ich bin wieder da!- stärker, wissender, mächtiger, entspannter und gelassener als, naja auf jeden Fall als früher.  So geht es vielen anderen Frauen auch, die sich intensiv mit den Gründen der Schattenseiten beschäftigt haben.

Eine Geburt ist ein sehr individuelles und überwältigendes Ereignis und die Folgen z.B. Unglücklichsein, leider immer noch ein Tabuthema!

Ich weiß was ich erlebt und durchlebt habe ,seit dem ich Mutter bin, ich kenne und beachte viele meiner Stärken und konzentriere mich wenig auf die Schwächen. Ich bin neu aufgestellt mit meinem „Inneren Team“ und habe seit meiner Mutterschaft den wohl größten inneren (am Anfang auch äusseren:-) ) Wachstumsprozess meines bisherigen Lebens gemeistert! Und das macht mich stolz. Ich mache heute die Dinge so, wie ich es für richtig halte und wie sie am besten zu mir und meiner Familie passen!

Meine Oma hat schon immer gesagt: „Mutter werden ist nicht schwer- Mutter sein dagegen sehr!“

Der beste Ratschlag, den ich einer jungen Mutter geben kann, ist zu überlegen wer Sie als Person wirklich ist und wie sie als Mutter sein will. (Wenn du an dieser Stelle auch meine besten First Aid Tipps für die Mutterschaft haben willst, dann ist hier ein Link für Dich: http://bit.ly/2an5pN7 )

 

Ich habe wirklich lange gebraucht, um für mich zu erkennen, ...

 ...dass mein Leben nicht dadurch lebenswert wird, dass ich mich möglichst viel um andere kümmere und sie umsorge –weil es sich so gehört und von mir erwartet wird – sondern, dass es vielmehr darauf ankommt überhaupt zu wissen, wie ich mich selbst am besten um mich kümmern kann.

Kennst du das Gefühl, mal selber auf den Arm genommen werden zu wollen? Herumgetragen zu werden, wenn es dir nicht gut geht? Vielleicht sehnst du dich gerade jetzt besonders, wo du selber Mutter geworden bist, nach einer dich umsorgenden Mutter?

Hörst Du Deine Innere Stimme?

Es hat so etwas von „typisch Frau“ an sich. Das wird mir sicher die eine oder andere Leserin bestätigen:

Kennt Ihr sie nicht auch, diese innere Stimme, die manchmal ganz leise flüstert: „Du must dich mal um dich kümmern, sonst wirst du unglücklich. Sonst gehst du unter!“

Ich kenne diese Stimme sehr genau. Wir führen auch nette Gespräche. Doch meistens enden Sie mit den Worten von mir: „Ich bin glücklich, wenn alle anderen zufrieden sind. Warte Stimme, ich muss nur noch dies und das und jenes erledigen und dann werde ich aber mal so richtig...“

 

Als Mutter hast du Dinge erlebt, die mitunter einzigartig im positiven wie im negativen Sinne waren.

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Seit dem ich Kinder habe, hat der Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray einen absolut wahrhaftigen und auch erschreckenden touch. Mein Leben mit Kindern ist eine „To Do Liste“, die sich am Ende der Nacht wie von Zauberhand wieder füllt. Täglich. Ohne Pause. Immer wieder, ob ich will oder nicht.

Früher habe ich mich gewehrt. War übel launig, genervt, traurig oder auch nur entsetzt darüber, was aus meinem Leben geworden ist.

In der ersten Zeit in meiner neuen Rolle als Mutter, habe ich mich oft beklagt, dass ich gar nicht mehr existiere. Das ich nicht mehr weiß wer und wo ICH bin.

Diese wahnsinnige Verantwortung und Organisation hat mich abgeschreckt.

Das kannte ich vorher nicht. Jetzt war ich plötzlich für diese unglaubliche Aufgabe verantwortlich, einen anderen Menschen liebevoll und mit allem was ich geben kann, in sein Leben zu begleiten.

 

Seine Schutzperson, sein Anker und auch sein Zuhause zu sein. Und das hat mich ganz ehrlich überfordert und hat mir Angst gemacht. Es fühlte sich nach einer 24 Std. Aufgabe an, ohne Pause, ohne Wochenende und das für die nächsten 18 Jahre! Rückblickend habe ich mich ein wenig von dieser Panik begleiten und mich dadurch aus dem Konzept bringen lassen.

Das hat mich lange beschäftigt und unter Druck gesetzt.

Ich habe mich nie als schlechte Mutter gefühlt, doch ich war auch immer auf der Suche nach der Frage: „Wie machen es denn nun all die anderen Mütter? Wie schaffen die das alles? Sie schlafen in Ruhe, sind ausgeruht, entspannt und sehen auch noch toll aus!“

 

Ich wollte diese eine Antwort, dieses eine Konzept oder Rezept an das ich mich halten konnte.

Eine Antwort gibt es nicht. Es gibt tausend Antworten, tausend Konzepte! Jede Mutter, jede Familie findet ihren eigenen Stil. Wir entdecken im Laufe der Zeit, wie der Hase läuft! Wir lernen uns und unsere Grenzen besser kennen. Lernen unseren Nachwuchs kennen. Entdecken Seiten am Partner die bisher unbekannt waren. Alles ist neu in dieser Zeit! Und das Neue macht auch erst einmal keine Pause. Aber es braucht Zeit um anzukommen, Zeit um angenommen und verstanden zu werden!

Google: „Einmal die Anleitung zum Muttersein, bitte!“

Wir alle müssen uns in die Mutterrolle einfinden. Wir müssen lernen, wie wir am besten als Mutter funktionieren und sein wollen, ohne dass es uns von außen vorgegeben wird, wie wir zu sein haben. Wir müssen einen Weg finden, mit Überlastung, Krisen und Konfliktsituationen umzugehen.

 

Also, dieses eine Rezept, den super Tipp oder die Anleitung scheint es nicht zugeben.

Ich war nur auf der Suche danach. Denn ich wollte jetzt diese Anleitung, ich musste mein Leben neu strukturieren, zusammenpuzzeln und definitiv in dieses innere und äußere Chaos Ruhe bringen. Ich brauchte mal wieder Ferien.

Ferien vom „Real Life!“ Mein Kopf war leer und meine Batterie auch. Ich fühlte mich konstant angestrengt und funktionierte nur noch. Ein Zustand der richtig fürchterlich war. Ich war zwar in meinem Körper, aber den Kontakt zu mir hatte ich verloren.

 

Was ich brauchte war Ruhe und Entspannung. Ich hatte früher ein gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein, eine starke Meinung und auch ein Bauchgefühl was mich erreichte. Ruhe und Entspannung sind ja genau das, was wir alle in solchen Krisen brauchen. Nur gibt es keinen Schalter, den ich einfach hätte umlegen können.

 

Es gab aber etwas was ich dringend lernen musste, um mehr Ruhe und Entspannung in mein Leben zu lassen und zwar: Gelassenheit!

Gelassenheit ist so ein starkes Wort, wie ich finde. Hätten wir alle liebend gern! Hatte ich aber noch nieJ. Ich bin eher so der Planer. Ich habe gerne Plan A und Plan B (am besten auch Plan C) in der Tasche und bin, wenn ich ehrlich bin, gar nicht so super flexibel wie es früher in meinen Bewerbungen stand. Ich war immer pingelig mit mir und meinen Leistungen. Das Tolle und Gute an mir sah ich selten.

Melde Dich zu einem Coaching an: www.babybluescoaching.de

Bist Du eigentlich stolz auf Dich?

Folgenden Gedanken teile ich immer gerne mit meinen Klientinnen:

 

Ich möchte, dass du dir hier an dieser Stelle einmal kurz vor Augen hältst, was du in den letzten Monaten alles geleistet hast. Dein Weg zu einer Schwangerschaft war vielleicht nicht einfach. Dann warst du schwanger und dein Körper hat eine kräftezehrende Meisterleistung hingelegt, um dieses Baby wachsen zu lassen. Was ist während deiner Schwangerschaft alles so passiert?

 

Lass es dir durch den Kopf gehen! Was hast du in der Zeit schon alles verändert? Du hast eine Geburt hinter dir! Jede Geburt hat eine ganz eigene Geschichte und kommt immer mit ganz vielen Erfahrungen. Erfahrungen können uns, gefühlt, erschlagen.

 

Erfahrungen wollen geteilt werden. Wir wollen gehalten werden und in Ruhe alles verarbeiten können. Aber dafür ist zu wenig Zeit. Nun ist das Baby da und es geht erst richtig los. Und jetzt, wenn du diesen Artikel liest, überleg mal, was seit dem tatsächlich alles passiert ist!

Du bist eine so starke Frau! Du hast eine wahnsinnige Leistung in den letzten Monaten erbracht.

Du solltest jetzt keine falschen Ansprüche an dich und dein Leben haben.

Du darfst jetzt einfach sein, und vor allem streng dich nicht an Lösungen zu finden. Der Weg ist oft die Lösung!

Überlege dir gut, für welche Tätigkeiten du deine Energiereserven nutzt. Müssen viele Deiner Tätigkeiten wirklich, gerade  jetzt sein? Nimm dir bewusst Zeit, dich in dieser neuen Rolle zu entdecken.

 

Für die Perfektionistinnen unter uns ist diese Aufgabe eine große Herausforderung! Da mag die Eine oder Andere wohl sagen: „Also, ich kann aber nicht, nichts tun. Da werde ich nervös.“ Das stimmt! Doch was passiert, wenn du dieses „nervös sein“ mal unter die Lupe nimmst? Was passiert denn dann? Und liegt da nicht vielleicht ein Lebensthema von dir, welches in der Bearbeitung jetzt wirklich nicht mehr warten kann?

Mütter sind schlimme Perfektionistinnen!

Der kleine Perfektionist in uns oder unser fehlendes Selbstwertgefühl meint oft mehr machen zu müssen, als wir in Wirklichkeit können. Wir brauchen Gelassenheit! Doch was ist Gelassenheit eigentlich? Eine entspannte Haltung gegenüber den Zumutungen des Alltags? Den nervenden Super Mamis in Pekip Kursen? Ein Tool aus dem Krisenmanagement?

Gelassen sein kommt von LOSLASSEN. Sehnsüchtig blickt jede junge Mutter in Richtung Gelassenheit. Die Suche danach ,besonders in den ersten Jahren, ist sehr intensiv. Bin ich gelassen, bin ich recht entspannt, das scheint jedem von uns eine gute Haltung zu sein. Leider ist das Gegenteil  oft präsenter: Stress, Angst, absolute Übermüdung, Panik, Unwohlsein, Energielosigkeit. Der Kontrast ist extrem und die Folgen sind nicht nur bei der Mutter, sondern auch in der ganzen Familie zu spüren. Unsere mentalen und psychischen Ressourcen müssen aufgefüllt werden, damit sich jede Frau in ihrer Mutterrolle wohlfühlen kann und darf. Ja, schreiben lässt sich so ein Satz ja auch leicht, aber die Umsetzung...                                                                            Hier kann ein gutes, beratendes Gespräch sehr viel bewirken, um Ängste und Zweifel zu verstehen und damit umzugehen.

Durch meine persönlichen Erfahrungen und durch die Arbeit mit den wundervollen Frauen über die letzten Jahre, habe ich folgendes Festgestellt:

Gelassenheit wirft Fragen auf!

Was brauchst du jetzt unbedingt, um deine Ressourcen zu füllen? Was kannst du selber für dich tun? Und was kann dein Netzwerk (Familie, Freunde) für dich tun, um dich zu unterstützen?

Jede Mutter kann mir zwar die Frage beantworten, was sie gerade bräuchte...Schlaf, Pausen etc.. Doch und vielleicht ertappt ihr euch jetzt auch selber, der zweite Teil des Satzes fängt meist mit ABER an! Ich möchte hier ein ganz banales Beispiel aufzeigen, was mir aber bei jedem Klientinnengespräch immer wieder begegnet:

„Ich müsste dringend schlafen!“ „Warum schläfst oder entspannst du dich nicht, wenn dein Säugling schläft?“ „Das geht nicht weil:...

1.ich doch nicht tagsüber schlafen kann,

2.einer muss sich ja um den Haushalt kümmern

3.das lohnt sich nicht, weil...

4.da muss ich kochen

5.ich komme dann nicht zur Ruhe, weil ich jetzt schon weiß, dass er in 30 Minuten wieder wach ist.“

 

Natürlich gibt es Gründe, warum, wie in diesem Beispiel, es nicht immer geht. Ich möchte aber auf etwas ganz anderes hinaus und dies lässt sich hier sehr einfach zeigen.

Was steckt denn hinter all diesen „Ja, ABER-s“? Welche Glaubenssätze, Werte und Einstellungen begleiten dich dort und auf welcher Basis triffst du für dich Entscheidungen?

Nehmen wir die Aussage: „Ich kann doch tagsüber nicht schlafen!“ Hinter diesem Satz könnten hunderte an alten Mustern und Glaubenssätzen stecken. Vielleicht hättest du ein schlechtes Gewissen wem auch immer gegenüber? Vielleicht fühlst du dich schwach, angreifbar und zerbrechlich, wenn du zugeben würdest, du schliefest tagsüber? Vielleicht erlaubst du es dir nicht, weil irgendwer früher immer schlechte Kommentare über das Thema Faulheit, psychische Krankheiten oder, oder ,oder hatte?

„Man schläft doch nicht tagsüber“. „Schlafen kann man wenn man tot ist.“ „Die Faule“, „schlechte Mutter“, „Früher haben die Frauen auf dem Feld das Kind bekommen und danach direkt weitergearbeitet.“

So oder so ähnlich heißt es oft. Kommen dir diese Sachen bekannt vor?

Besonders dann, wenn wir eine neue Rolle übernehmen, müssen wir uns der eigenen Wünsche und Überzeugungen, des eigenen Denkens bewusst werden. Denn nur, wer sich immer wieder mit seinen Überzeugungen auseinandersetzt und für die aktuelle Lebenslage überprüft, kann seine Meinung mit Mut vertreten.

Dadurch hat jeder von uns die Möglichkeit, seine verlorene Lebendigkeit wieder zu entdecken.

Depression, Ängste, Schuldgefühle nach Geburten

Kennt Ihr noch den Spruch von Pipi Langstrumpf? „Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt!“! Jawohl, das tue ich auch, mal mehr oder weniger erfolgreich, seit längerem.

Ich frage immer als erstes mich selber in einer Entscheidungssituation. Was genau würdest du wirklich und ehrlich wollen, sagen etc.? Nicht die Schwiegermutter, der Ehemann, die Freundin oder welche anderen auch immer. DU lebst ja DEIN Leben! Du bist der Hauptentscheider. Lass nicht Andere Entscheidungen für dich treffen.

Dadurch wirst du mächtig. Deine Inneren Ressourcen kannst du so aufspüren und durch den Glauben an dich, wirst du Vorgänge in deinem Sinne beeinflussen.

Mutter sein ist nicht leicht!

Mutter sein kommt ohne Anleitung! Es ist absolut wichtig für jede Mutter die ganz persönlichen, elementaren Bedürfnisse wie z.B. Schlafen, Essen, Ruhe, ein Bad, Bewegung, Gespräche, in Ruhe eine Cappuccino trinken zu können etc. zu befriedigen und zu lernen auch daraus Lust zu ziehen. Das bedeutet, ich muss auch eine Genügsamkeit entwickeln, Ansprüche überdenken und lernen mich an kleinen Dingen zu erfreuen.

Es gibt viele Möglichkeiten diese kleinen Augenblicke im Alltag wahrzunehmen, welche einen aufbauen und einen Gegenpol zum individuellen Alltag und Anforderungslevel bieten.

Oft setzten wir uns unnötig unter Druck und übernehmen zu viele Aufgaben gleichzeitig. Fang hier an, denk an dich! LERNE „NEIN!“ ZU SAGEN! TRAU DICH!

Oft sagen wir auch gar nicht was wir denken und wirklich wollen.  Fang hier an, denk an dich! LERNE AUSZUSPRECHEN WAS DU WILLST! TRAU DICH!

Wer bin ich? Wer will ich sein?

Zugegeben, es mag sich ein bisschen zu philosophisch anhören, doch diese Erkenntnisse sind tatsächlich ein Teil meines Rezeptes aus der Krise gewesen und auch meinen Klientinnen helfen diese Antworten auf diesem neuen Weg.

Ich habe verstanden, dass ich für meinen Perfektionismus auch Lob wollte. Gut erbrachte Leistungen wie: Baby den ganzen Tag über versorgt, Haushalt, Einkaufen hatte ich vollbracht- meine Ansprüche waren erfüllt und ich erledigt. Und dann kam nicht das Lob welches ich mir erhofft hatte. Über diesen Gedanken weiter nachzudenken ist sehr lohnenswertJ

Vielleicht reicht es ja doch, in den ersten paar Monaten des Mutterseins, viele Ansprüche an sich, den Haushalt, für Andere, auf Basis- Erfüllung zu setzen. Dadurch gewinnst du Zeit und Platz im Alltag für dich und dein Baby.

 

Du musst für dich erkennen, dass dein Leben nicht dadurch lebenswert wird, möglichst viel für Andere zu leisten, sondern dass es vielmehr darauf ankommt, dass du dir möglichst viel kontraproduktiven Stress ersparst.

 

Setzt dich hin und überlege mal, welche Dinge du für dich tun kannst, um mehr Gelassenheit zu erreichen. Schreib doch mal auf, was dein Leben gerade so schwer macht und was du dir stattdessen wünschen würdest. Und wenn du Ziele erreicht hast, hast du vielleicht noch den ein oder anderen Tipp für mich, wie du es dorthin geschafft hast. Ich freue mich über Anregungen und Ideen die du gerne in die Kommentare schreiben kannst.

 

In der Blogparade von Magna Mater sind eine ganze Reihe ehrliche, berührende und interessante Beiträge veröffentlicht worden. Lies mal rein in diesen Artikel: Mutter und egoistische Altruistin:  https://mehrzeitimalltag.wordpress.com/2016/08/30/mutter-und-egoistische-altruistin

 

Herzliche Grüße,

Kristina

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Kommentare: 2
  • #1

    Isabel Falconer (Mittwoch, 31 August 2016 11:57)

    Lieben Dank, Kristina, für Deinen Beitrag und die Ermutigung, den Perfektionismus loszulassen.

    Viel Erfolg weiterhin bei Deiner so wichtigen Arbeit!
    Alles Liebe,
    Isabel

  • #2

    Christine (Montag, 05 September 2016 15:50)

    Liebe Christina,
    Herzlichen Dank für diese vielen ehrlichen Worte! Ich finde Deine Gelassenheit klasse, wie Du Deine Geschichte und Gedanken erzählst. Es hat eine eigene Art von Leichtigkeit und ich bin davon überzeugt, dass Du vor allem dadurch sehr vielen Müttern helfen kannst. Ich bin selbst (noch) keine Mutter, aber einige Klientinnen von mir sind es und Leichtigkeit ist bei uns sehr oft Thema. Deshalb vielen Dank für diesen Artikel und den "Beweis", dass es in der Tat funktionieren kann!
    Alles Liebe,
    Christine